Wassermatratzen im Härtetest

Wassermatratze

Bei Wassermatratzen für Wasserbett wird grundsätzlich in zwei Kategorien unterschieden. Zum einen gibt es die sogenannten Hardsider Wassermatratzen für Wasserbett, welche auch die ursprüngliche Form ist und die Wassermatratzen günstig sind. Bei diesem System wird auf einem Sockel das ein Gewichtsverteilungssystem beinhaltet, eine Sockelplatte gelagert, und die Wasserbettmatratze, wird durch einen massiven Bettrahmen, der wiederum noch entsprechende Eigenschaften aufweist, in der richtigen Form gehalten. Was die Wassertechnik angeht, besteht diese aus einer Reihenfolge aus einer oder zwei Heizsegmenten inkl. einer Sicherheitswanne und einem oder zwei Kernen aus Wasser, worüber dann letztendlich der jeweilige Bezug gespannt ist. Dies gibt es in zwei Ausführungen und zwar ist der Bezug entweder direkt über den Wasserkern gespannt oder aber, er wird mit einem Reißverschluss direkt an der Sicherheitswanne befestigt. Die Bezüge bestehen entweder aus einer Frotteeauflage oder aus qualitativ höheren Funktionsreichen Materialien wie z.B. Medicott,- Lyocell-, Bambus oder Kaschmirbezügen.

Im Gegensatz dazu gibt es noch den sogenannten Softsider, wo man auf das Bettgestell ganz verzichtet. Der Kern wird bereits durch einen stabilen Schaumrahmen gehalten, womit das Bettgestell entfallen kann. Ältere Modelle sind ebenfalls, wie bei den Hardsider, mit der Spanntechnik versehen, wobei allerdings die neuen Modelle mit Reißverschluss angeboten und vertrieben werden. Der Aufbau ist identisch mit dem des Hardsiders und auch die Materialien sind weitestgehend identisch. Die Wassertechnik ist als Mono- und Dualsystem verfügbar und machen sich bemerkbar, wenn es darum geht, ob die Wassermatratzen für Wasserbett, von einer oder zwei Personen genutzt werden soll (Mono steht für 1 und Dual für 2 Personen). Wenn es einmal eine Schadstelle gibt, wird das austretende Wasser in der Sicherheitswanne gesammelt und dadurch wird die innen liegende Heizung nicht in Mitleidenschaft gezogen.

Die Vorteile einer Wassermatratze liegen ganz klar darin, dass die Gewichtsverteilung optimal erfolgen kann und die Hautoberflächentemperatur individuell angepasst wird. Durch die hohe Druckentlastung hat man einen erholsamen und entspannten Schlaf und die Wassermatratze stellt sich in den folgenden Jahren auf die körperlichen Veränderungen des eigenen Körpers individuell an, und sie hat eine hohe Lebensdauer von bis zu 15 Jahren und teilweise sogar noch länger.

Die Nachteile liegen leider noch immer darin, dass Wassermatratzen günstig nicht gerade einfach zu bekommen sind, und das die Wassermatratze nicht verstellt werden kann. Bei nicht richtiger Pflege kann die Frotteeauflage, Stockflecken entstehen lassen, hinzu kommt der hohe Wasser- und Stromverbrauch und die jährliche Pflege mit keimtötenden Mitteln, tun ihr übriges dazu.